Allgemeines Wissen

Islandpferde...

Sind auch nur Pferde, wenn auch etwas anders.

Sie sind bunt. Es kommen alle Farben vor außer Tigerschecken.

Sie haben mehr Gangarten als viele andere Pferde: außer den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp können viele der Islandpferde auch Tölt und Rennpass gehen. Sie nennt man dann Viergänger oder Fünfgänger

Es gibt aber auch Islandpferde, die können nicht traben sondern tölten stattdessen, oder es gibt Pferde, die gehen keinen ganz taktklaren Tölt oder welche, die haben eine starke Passveranlagung und können deswegen nicht so gut galoppieren.

Wird in den drei Grundgangarten geritten, gelten in der Regel die Grundsätze der "klassischen Reitweise" seltener reitet man Islandpferde Western.

  • Grundgangarten: Schritt, Trab Galopp
  • Spezialgangarten: Tölt, Rennpass

Alle Pferde sind Herdentiere aber Isländer sind besonders gesellig. Sie leben am liebsten in Gruppen mit mehr oder weniger engen sozialen Kontakten. Es gibt welche, die sind über Jahre dicke Freunde aber auch Pferde, die sich überhaupt nicht mögen. Sind die Gruppen groß genug, finden sich aber immer welche zusammen....

Die heutigen Isländer stammen von Pferden ab, die vor über 1000 Jahren von den Wikingern aus Skandinavien und den Kelten aus Schottland z.B. mitgebracht wurden. Sie sind sehr stark vom Körperbau, der Muskulatur aber auch im Kopf.

Pferde leben im Hier und Jetzt und sind ihren Wünschen im Moment unterworfen. Sie planen nicht!

Pferde sind Fluchttiere und versuchen zu flüchten, wenn sie etwas beänstigendes hören oder sehen (Bewegungsseher)

Was muss man beachten?

  • sehr gesellig, kann sein, einer möchte ohne seinen Freund nicht von der Koppel, oder der Freund möchte unbedingt mit... Beim Reiten gilt genauso das Herdenverhalten...
  • stark: sie sind zwar klein, aber haben ziemlich viel Kraft, das kann man beim Führen aber auch beim Reiten merken! Sie können aber gut Erwachsene tragen!
  • stark im Kopf: sie haben eine klare Vorstellung von verschiedenen Dingen und müssen klare Anweisungen bekommen, dann stehen sie dem Menschen immer zur Seite
  • Souveräner, klarer Umgang mit dem Pferd, indem man deutlich sagt oder zeigt, was man möchte, rechtzeitig lobt, wenn was gut läuft und dem Pferd eine Sicherheit gibt, dass es sich dem Menschen anschließen kann.

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