Wieder geht ein Jahr zuende…

26. Dezember 2025

Wie sagte die Oma: je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit!

Da ist etwas Wahres dran!

So kommt es einem vor, als wäre erst Silvester gewesen… Denn Silvester ist immer so ein Tag, auf den man gerne verzichten könnte.

Die meisten Pferde können mit den lauten Traditionen der Menschen ganz gut umgehen, aber einige, wie z.B. Fjola steigern sich in eine Angst hinein, die man nur zu gerne von ihnen fern halten möchte!

Leider ist dies nicht möglich, da in unserer Nachbarschaft sehr viel Wert auf diese Tadition gelegt wird. Nicht nur eine halbe Stunde von Mitternacht ins neue Jahr, nein, oft mehrere Stunden immer wieder, so dass die Pferde leider nicht zur Ruhe kommen.

Nun, auch dieser Tag oder diese Nacht ist irgenwann vorbei!

Das Jahr zwischen Silvester 24 und Silverster 25 war ein durchwachsenes:

Leider ist der gute Kjarni sehr plötzlich verstorben, auch mein Vater konnte seiner Krankeit nichts mehr entgegensetzen und verstarb in Anwesenheit meiner Geschwister, seiner Lebensgefährtin und mir im April.

War der Spätherbst und frühe Winter bis Mitte Januar eher feucht und neblig, änderte sich dann das Wetter und es wurde trocken. So trocken, dass es in 4 Monaten nur an 5 Tagen mal etwas Niederschlag gab. Entsprechend knapp wuchs das erste Gras und die Pferde kamen recht spät erst auf die Weide. Auch der Heuaufwuchs war eher spärlich, dafür haben wir aber sehr gutes Heu eingefahren! Irgendwann wurde es feuchter, nicht nass, aber unbeständig und der zweite Aufwuchs war deutlich stärker, die Pferde konnten gut bis Ende November auf den Koppeln bleiben, dann kam der erste Schnee.. Zwei Wochen Winterwonderland!

Es wurden 3 Stutfohlen geboren: Drift und Djásn sprachen sich ab und fohlten am gleichen Morgen! Zwei Scheckstutfohlen auf einem Streich… Wunderschön!

Ofeig ließ sich noch einen Monat Zeit und gebar ein Rappstutfohlen mit einem Herz auf der Stirn. Leider musste auch dieses Jahr die Nachgeburt geholt werden und Trausta musste wegen Durchfall behandelt werden. Hier lagen meine Nerven etwas blank, denn das Erlebnis von letztem Jahr steckte mir noch zu sehr in den Knochen. Aber alles wurde gut und Trausta ist zur Zeit die Größte der drei Grazien.

Ögri wurde im Frühjahr gekört, heute hatte er seinen ersten Ausritt! Er ist unglaublich brav und bemüht, alles recht zu machen. Es ist eine Freude mit ihm zu arbeiten!

Ofelia hat auch die ersten Schritte zum Reitpferd gemacht. Sie ist ebenfalls sehr bemüht und auch talentiert. Sie bekommt nun noch einmal Pause bis ins Frühjahr und darf alles sacken lassen, was sie gelernt hat.

Ich habe Turniere fotografiert, auch Zuchtveranstaltungen und habe daran viel Freude, auch wenn es sehr viel Arbeit bedeutet.

Shootings mit und ohne Pferd rundeten mein Arbeitsjahr neben Kurse und Reitunterricht und einigen Vorträgen ab.

Zum Ausgleich starteten Christine und ich mit den Islandpferdefreunden Wäller Wind e.V. in Frankfurt am Showwettkampf, den die Gruppe gewinnen konnte und ebenso die Publikumswertung für sich entschied.

Ljomi und Brennir machten einfache einen Megajob!

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Es besteht die Möglichkeit, sich einem regionalen Islandpferdeverein anzuschließen. Wir sind Mitglied der Islandpferdefreunde Wäller

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